Raritäten Deutschland: A - E

 

Auf den folgenden Seiten findet Ihr seltene und teilweise uralte Stadionansichtskarten aus Deutschland, Europa & Aller Welt!

Diese Seiten werden andauernd erweitert. Falls Ihr einige alte und seltene Karten habt, die hier nicht abgebildet sind, könnt Ihr diese gerne gescannt oder mit Foto zu mir senden.

 

A

 

Das Waldstadion in Aachen hat ein derzeitiges Fassungsvermögen von 11.200 Zuschauern.

Die Karte ist aus ca. 1935, das Stadion ist als Zeichnung abgebildet. Maler war V. Radde. Kartennummer: 611 

Im Stadion spielte von 1931 bis 1938 auch der Traditionsclub Alemannia Aachen. Zur Zeit spielt der DJK Rasensport Aachen-Brand im Stadion.

 

 

 

Das Städtische Stadion in Aue, Erzgebirge. Die Karte ist aus 1928 (Aufnahme Pfingsten 1928 von der Einweihung). 1950 abgerissen.

Vereine in der damaligen Zeit: SG Aue (oder VfB Aue). Fassungsvermögen zu dieser Zeit geschätzt bis 5.000.

Ohne Kartennummer: Verlag Kaufhaus Schocken Aue.

 

 

 

Das Rosenau-Stadion in Augsburg. Die Karte ist aus ca. 1955, Verlag Schöning & Co. aus Lübeck. Kartennummer: Aug Flg. 3098

Erbaut von 1949 bis 1951. Mannschaft: FC Augsburg. Heute: FC Augsburg II

Zuschauerrekord 1952 beim Länderspiel Deutschland gegen Schweiz: 65.000 (mit Zusatztribünen!). 

 

 

 

Die Sudeten-Kampfbahn in Aussig an der Elbe (heute Ústí nad Labem - Tschechien). Die Karte ist 1943 in Aussig abgestempelt,

postalisch verschickt nach Neuhausen. Verlag: Stark, Mariaschein - Sudetenland. Kartennummer: 101

Geschätzte damalige Kapazität: ca. 10.000. Verein: NSTG Aussig (von 1939 bis 1945).

 

 

B

 

Das Stadion Waldhöhe in Bad Harzburg. Blick von der Hotel-Terrasse "Waldhöhe" zum Stadion. "Volle Hütte"!

Die Karte stammt aus ca. 1940. Ohne Kartennummer. Verlag: Rüger, Bad Harzburg. Erbaut: In den 30er Jahren.

Geschätzte damalige Kapazität: ca. 8.000, heute: 3.000. Verein: TSG Bad Harzburg 1890 (früher MTK Bad Harzburg).

 

 

Sportplatz des Berliner Ballspiel-Club - Tempelhofer Feld in Berlin. Die Karte ist 1914 in Berlin-Tempelhof abgestempelt, postalisch verschickt

nach Rom - Italien. Ohne Kartennummer. Verlag Rosenberg - Berlin Südende. Erbaut ca. 1903/1905, geschätztes Fassungsvermögen: 20.000 Zuschauer.

Verein: Berliner Ballspiel Club 1903.

 

 

Das Deutsche Stadion in Berlin. Die Karte ist 1923 in Charlottenburg abgestempelt und postalisch nach Mühlbach (Sebesul) in Rumänien verschickt.

Kartennummer: 11, Verlag RPH, Berlin. Erbaut 1912/1913. Abriss: 1934. An gleicher Stelle steht heute das Berliner Olympiastadion!

Kapazität: 33.000 Zuschauer. Kein Heimatverein, aber mehrere Endspiele um die Deutsche Fußballmeisterschaft! Zuschauerrekord: 64.000 (1923).

 

 

Sportpark Friedenau in Berlin. Die Karte ist am 20.01.1900 in Berlin-Friedenau abgestempelt, postalisch versandt nach Hamburg.

Interessant: Eingangsstempel Hamburg: Ebenfalls am 20.01.1900 - Die Post war früher schneller als heute! cheeky

Ohne Kartennummer. Kunstverlag Goldiner Berlin

Radrennbahn und Fußball im Innenraum. Verein: BTuFC Britannia 1892. Geschätztes Fassungsvermögen: ca. 10.000

 

 

Stadion am Gesundbrunnen ("Plumpe") in Berlin. Die Karte ist am 15.8.1942 mit Sonderstempel "50 Jahre Hertha BSC" abgestempelt und postalisch versandt nach Berlin-Grunewald.

Kartennummer: C/1388. Verlag unbekannt. Erbaut von 1923 bis 1924, abgerissen 1974.

Heimatstadion von Hertha BSC Berlin. Fassungsvermögen: 35.239 Zuschauer.  

 

 

Das Mommsenstadion in Berlin. Die Karte ist 1969 in Berlin abgestempelt, postalisch verschickt nach Hagen.

Ohne Kartennummer: Landesbildstelle Berlin. Erbaut von 1929 bis 1930. Fassungsvermögen heute: 15.000 (früher: 37.750 Zuschauer).

Vereine: Sport-Club Charlottenburg (schon immer), Tennis Borussia Berlin (seit 1945).

 

 

Stadion Neukölln in Berlin (heute: Werner-Seelenbinder-Sportpark). Die Karte ist aus 1937, unbenutzt. Kartennummer: C.25

Kunstverlag Goldiner, Berlin. Erbaut von 1930 bis 1931. Fassungsvermögen: 20.000 Zuschauer (heute 3.500 nach Rückbau der Tribünen in den 70er Jahren).

Vereine: SC Tasmania 1900 & Neuköllner Sportfreunde 1907.

 

 

Das Stadion Mariendorf (heutiger Name Volksparkstadion) in Berlin. Die Karte ist 1942 in Berlin abgestempelt, postalisch verschickt nach Schlottwitz.

Kartennummer: 26453. Verlag: Graph. Kunstanstalt Kettling & Krüger, Schalksmühle. Erbaut von 1923 bis 1925. Zuschauerkapazität: 10.000.

Verein: Mariendorfer SV 06

 

 

Das Walter-Ulbricht-Stadion in Berlin (späterer Name: Stadion der Weltjugend). Das Stadion wurde von FDJlern zum Deutschlandtreffen der Jugend 1950 innerhalb von nur 4 Monaten erbaut.

Abgebildet sind einige FDJler beim Bau. Die Karte ist aus dem Jahr 1950. Kartennummer: 10190. Der Abriss des Stadions erfolgte 1992.

 

 

Das Walter-Ulbricht-Stadion (Stadion der Weltjugend) in Berlin. Auch hier sind die Bauarbeiten der FDJler in vollem Gang. Die Karte ist aus dem Jahr 1950

Kartennummer: 10190. Kein Heimverein! In dem Stadion fanden die FDGB-Pokalendspiele sowie einige Länderspiele der DDR statt.

Kapazität: 70.000 (später 50.000).

 

 

Das Eintracht-Stadion in Braunschweig. Die Karte ist aus 1952 und wurde für 1,- DM als "Spendenkarte" für das Jugendheim im Stadion verkauft.

Die Karte ist unbenutzt. Kartennummer: 1045, Verlag Winter, Lüneburg. Stadioneröffnung war 1923. Fassungsvermögen 40.000 (heute 25.500).

Verein: Eintracht Braunschweig.

 

 

Das Weserstadion in Bremen. Die Karte ist 1962 in Bremen abgestempelt und vom damaligen Wirt der Stadion-Gaststätte "Walter Cichy" nach Bremerhaven geschickt worden.

Kartennummer: T6-E-492-6, Verlag: Westdeutsches Luftfoto, Bremen. Eröffnung: 1947, Kapazität: 42.500 Zuschauer.

Vereine: SV Werder Bremen, Bremer SV 1906 (bis 1963). Rückseite: Lila Stempel der Stadiongaststätte!

 

Das Hermann-Göring-Sportfeld in Breslau (heute: Stadion Olimpijski in Wroclaw). Die Karte wurde 1938 nach Zinnowitz verschickt und ist mit einem Sonderstempel sowie mit Sondermarke zum Deutschen Turn- u. Sportfest versehen.

Kartennummer: 930, Kunstverlag Scholz Breslau. Stadioneröffnung war 1928. Kapazität: 35.000 Zuschauer.

Kein Heimverein zu deutschen wie auch in polnischen Zeiten, nur Länderspiele und Europapokalspiele von Slask Wroclaw.

 

 

 

C

 

Die Großkampfbahn (heute: Sportforum) in Chemnitz. Das Stadion hieß zu DDR-Zeiten "Ernst-Thälmann-Stadion". Die Karte ist aus 1934 und unbenutzt.

Kartennummer: 137. Verlag: W. Wagler, Chemnitz.

Stadioneröffnung: 1926. Damaliges Fassungsvermögen: 60.000 Zuschauer (heute: 18.500). Vereine: SV Olympia Chemnitz, FC Karl-Marx-Stadt, Chemnitzer FC.

 

 

 

D

 

Stadion des Dresdner SC in Dresden (heute: Heinz-Steyer-Stadion). Die Karte ist aus ca. 1930. Verlag: Werkstätte A. P. Walther - Dresden, Kartennummer: p-34.

Stadioneröffnung: 1919, Zuschauerkapazität: 65.000 (heute: 23.000). Verein: Dresdner Sport Club 

 

 

Die Ilgenkampfbahn in Dresden. Auch unter Rudolf-Harbig-Stadion oder Dynamo-Stadion bekannt. Die Karte wurde am 21.08.1931 in Dresden abgestempelt und postalisch nach Heidelberg verschickt.

Kartennummer: F. 512, Verlag: Hanke's Photo-Atelier Dresden. 

Stadioneröffnung: 1923, Zuschauerkapazität 1931: ca. 20.000, Verein: Dresdensia Dresden (heute: SG Dynamo Dresden)

 

 

Das Wedaustadion in Duisburg. Die Karte wurde am 23.01.1935 in Duisburg abgestempelt und verschickt nach Münzenberg. 

Kartennummer: 958 oder 6145 oder 36942, Verlag: Leipziger Kunst- und Verlags-Anstalt A. Partmuß.

Eröffnung: 1922, Abriss: 2003, Zuschauerkapazität: 40.000, Verein: Meidericher SV bzw. MSV Duisburg.

 

 

Das Rheinstadion in Düsseldorf. Die Karte wurde 1936 in Düsseldorf abgestempelt und nach Rotterdam verschickt.

Kartennummer: 4325, Verlag: Platow's Kunstanstalt Düsseldorf.

Eröffnung: 1925, Abriss: 2002. Damaliges Fassungsvermögen: 42.500 Zuschauer. Verein Fortuna Düsseldorf.

 

 

 

E

 

Die Mitteldeutsche Kampfbahn in Erfurt. Die Karte wurde 1937 in Erfurt abgestempelt und verschickt. 

Kartennummer: 621, Verlag: Richard Schenker, Erfurt. 

Eröffnung: 1931, damaliges Fassungsvermögen: 35.000 Zuschauer. Verein: FC Rot-Weiß Erfurt. Spätere Namen: Georgij Dimitroff-Stadion, Steigerwaldstadion.

 

 

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